SUPer Sommer!

SUP-Ausrüstung

Es gab da etwas, das wir schon immer mal machen wollten…

Wie cool ist das denn? Easy und relaxed auf dem Wasser im Stehen paddeln. Schon oft habe ich mich nach den coolen Stand-Up-Paddlern umgeschaut. Wo kann man das machen, wie kommt man an ein Board? Ist es schwierig? Ist es gefährlich? Ab welchem (Kinder-) Alter macht es Sinn? Fragen über Fragen. Und die Antworten liegen in unmittelbarer Reichweite!

1Sonntag, 8. August. Wir buchen einen Einsteiger-Kurs bei Pro Line Sports (Außenstelle Waidsee – Headquater in Rimbach). Es ist Sonntag und mäßig schlechtes Wetter, zwar kein Regen, aber es geht eine kühle Brise. Dafür ist nichts los und wir haben den ganzen See für uns. Durch den Kurs haben wir quasi „alles inklusive“ und so müssen wir uns nicht extra um ein online-Ticket für das Strandbad Waidsee bemühen. Alles ist bestens vorbereitet, außer Badeklamotten brauchen wir nichts weiter. Im Kurs wird zuerst die Ausrüstung (Board, Paddel, Zubehör) ausführlich erklärt, ebenso die Paddel-Technik. Dann endlich stechen wir in See – zuerst im Sitzen, später im Stehen. Wendemanöver und Wissenswertes zur Sicherheit auf dem Wasser werden erklärt und wir üben eifrig. Es macht richtig Spaß! Das andere Seeufer (von dem ich dachte, es ist sehr weit weg) ist schneller erreicht als gedacht. Auch die Zeit vergeht wie im Flug. Auf der Rückfahrt im Auto planen wir unsere nächste Ausfahrt.

2 Donnerstag, 12.August. Wir sind die ersten am SUP-Stand. Um nicht umständlich Zettel ausfüllen zu müssen, haben wir die Tickets fürs Strandbad online besorgt. Wir buchen dann vor Ort am SUP-Stand eine Stunde Paddeln. Heute scheint die Sonne kräftig, Sonnencreme und Sonnenbrillen sind deshalb unbedingt angesagt. Leider vergessen wir vor lauter Fun, Fotos zu machen. Es hilft nichts, wir müssen nochmal kommen!

3 Sonntag, 5. September. Der Spätsommer läuft zur Höchstform auf. Heute erleben wir das Strandbad voll wie nie, bei sehr sommerlicher Temperatur. Und endlich mit Fotoapparat. Hier ein paar Impressionen:

Es war wieder ein schönes Erlebnis und ein SUPer Sommertag!

Fazit und Antworten auf meine oben gestellten Fragen:

  • Stand-Up-Paddling ist nicht schwierig, aber es ist hilfreich, einige grundlegende Techniken zu kennen.
  • Die Gefährlichkeit hängt vom Ort und Wetter ab. Auf dem Waidsee ist es zu den Öffnungszeiten und für gute Schwimmer nicht gefährlich.
  • Fitte Kinder ab zwölf Jahren (gute Schwimmer) können gut allein auf einem Board klarkommen, ein Erwachsener sollte aber begleiten. Zwischen zehn und zwölf Jahren muss individuell entschieden werden, unter zehn Jahren halte ich es eher für schwierig, das Kind allein auf dem Board zu lassen.

Hilfreiche Links:

2 Kommentare

  1. Toller Beitrag, super Fotos!
    Man bekommt sofort Lust, selbst auf´s Brett zu steigen!
    Bisher hab´ ich mich noch nicht getraut…wie kommt man denn wieder hoch auf´s Brett, wenn man ins Wasser gefallen ist?

    • Wenn es einigermaßen windstill ist, fällt man eigentlich nicht rein, normalerweise. Ich bin gestern mal absichtlich abgerutscht (zur Abkühlung) und hatte prompt die richtige Aufsteigetechnik vergessen, aber ich bin trotzdem wieder irgendwie draufgekommen. Also will sagen, es gibt diverse Techniken: Wendemanöver, Aufstehen, Reinfallen etc. 😅

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